Da Nang: Der My Khe Beach und was noch auf unserer Liste steht

Da Nang: Der My Khe Beach und was noch auf unserer Liste steht

Da Nang ist unser aktuelles Zuhause, und ehrlich gesagt haben wir bisher noch nicht allzu viel von den klassischen Sehenswürdigkeiten gesehen. Wenn man irgendwo lebt statt nur Urlaub macht, schiebt man die Touristensachen gerne vor sich her. Hier trotzdem, was wir kennen und was noch auf unserer Liste steht.

My Khe Beach

Der Strand direkt in Da Nang ist einfach wunderschön. Kilometerlanger, feiner Sandstrand, das Wasser angenehm warm, und man muss dafür nirgendwo extra hinfahren, er liegt praktisch vor der Haustür. My Khe gilt generell als einer der schönsten Stadtstrände Vietnams, mit sanften Wellen, die auch für Kinder gut geeignet sind.

Was noch auf unserer Liste steht: Ba Na Hills und die Golden Bridge

Wir haben die Ba Na Hills noch nicht besucht, aber es steht fest auf dem Plan. Eine Bergstation aus der französischen Kolonialzeit, hoch oben in den Bergen, erreichbar mit einer der längsten Seilbahnen der Welt. Oben erwartet einen die berühmte Golden Bridge: ein etwa 150 Meter langer Fußweg, von zwei riesigen, aus Stein geformten Händen getragen, mit Blick über die Berge und bis zum Meer.

Die beste Reisezeit dafür ist zwischen Februar und Mai oder September, wenn es trocken ist. Oktober und November sollte man wegen Regenzeit und möglicher Taifune eher meiden.

Dragon Bridge

Die Dragon Bridge kennen wir schon, wir schauen sie uns aber nochmal genauer an, vor allem für die Feuershow. An Wochenenden speit der stählerne Drache am Abend Feuer und Wasser, begleitet von einer Licht-Show, ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen gleichermaßen. Kostenlos anzusehen, und schon allein deswegen ein Pflichtprogramm, wenn man in Da Nang ist.

Was ich zusätzlich recherchiert habe

Ein paar Orte, die noch nicht auf unserer unmittelbaren Liste standen, die ich mir für später vorgemerkt habe: die Marble Mountains, eine Gruppe aus fünf Marmor- und Kalksteinbergen südlich der Stadt, durchzogen von Höhlen und Grotten mit buddhistischen Heiligtümern. Der größte der Berge, Thuy Son, ist zugleich Pilgerstätte mit kleinen Tempeln und einem fantastischen Blick über Da Nang und die Küste.

Und die Lady-Buddha-Statue auf der Son-Tra-Halbinsel, mit rund 67 Metern die höchste Buddha-Statue Vietnams, umgeben von einer großen Pagoden-Anlage mit Blick aufs Meer.

Als Auswanderer neigt man dazu, die eigenen Sehenswürdigkeiten links liegen zu lassen, weil sie ja 'immer noch da sind'. Aber genau das nehme ich mir jetzt vor: Ba Na Hills, Marble Mountains und die Lady Buddha in den nächsten Monaten wirklich anzugehen, statt sie ewig vor mir herzuschieben.

Über diesen Blog

Ich bin Jenny – Mama von zwei Kleinkindern, und seit diesem Sommer nicht mehr in Aschheim, sondern unterwegs.

Wir haben unser Haus verkauft, sind über Vietnam gegangen und ziehen weiter nach Thailand. Hier schreibe ich auf, wie das wirklich abläuft – der Papierkram, der Abschied, der Alltag mit Kindern in einem Land, das nicht unseres ist.

Keine Hochglanz-Auswanderer-Story, sondern das, was tatsächlich passiert.